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Aktion „Dry January“

Das Jahresende naht und nach den – nicht selten etwas alkohollastigen Feiertagen – ist wie jedes Jahr jetzt wieder Hochsaison für gute Vorsätze.

Wir als Suchtberatung vor Ort möchten wie jedes Jahr auf die beliebte Aktion „Dry January“ hinweisen.

Worum geht es beim „Dry January“?

Teilnehmende an der Aktion nehmen sich vor, beginnend mit dem 1. Januar, den kompletten Monat Januar alkoholfrei zu bleiben.

Warum macht 1 Monat Alkoholverzicht Sinn?

Deutschland ist ein Hochkonsumland für Alkohol. Für viele Menschen in Deutschland ist Alkoholkonsum normal und alltäglich. Alkohol ist damit eine „Alltagsdroge“.

Alkohol ist jedoch ein Stoff, der vielfältige negative Auswirkungen auf Körper und Psyche hat:

Er ist ein Zellgift, d. h. er ist nervenschädigend, schadet der Leber und erhöht das Krebsrisiko, um nur einige Aspekte zu erwähnen.

Abgesehen davon erhöht ein regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko, eine Abhängigkeit zu entwickeln.

Was habe ich von einem Monat Alkoholverzicht?

Mit 4 Wochen Alkoholverzicht kann ich einen erholsameren, besseren Schlaf, eine Verbesserung der Leberwerte, eine Stärkung des Immunsystems, positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und ein besseres Hautbild erreichen. Ich fühle mich energiegeladener und vielleicht nehme ich auch etwas an Gewicht ab.

Wie kann ich meinen Vorsatz „Dry January“ schaffen?

Ich kann mich mit einem Freund/ einer Freundin zusammentun. So können wir uns gegenseitig erinnern und motivieren.

Ich sehe den „Dry January“ als Herausforderung bzw. Challenge, die ich schaffen möchte.

Ich rufe mir immer wieder ins Gedächtnis, welche positiven Auswirkungen mein Alkoholverzicht hat.

Anstatt Alkohol zu trinken, gönne ich mir selbst etwas Gutes, z. B. nehme ich ein entspannendes Bad, koche mir etwas Leckeres, unternehme etwas mit Freunden oder mache Sport.

Was mache ich, wenn ich es nicht schaffe oder mir der Alkoholverzicht sehr schwer fällt?

Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Alkohol in meinem Alltag eine große Rolle spielt. Es könnte sich lohnen, einmal den eigenen Alkoholkonsum zu reflektieren:

In welchen Situationen trinke ich eigentlich Alkohol (z. B. in Gesellschaft, beim Ausgehen)?

Nutze ich Alkohol gezielt, um etwas Bestimmtes zu erreichen (z. B. um zu entspannen, den Kopf frei zu bekommen, lockerer zu werden)?

Wichtig ist auch zu wissen, dass die frühere Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zum sogenannten risikoarmen Alkoholkonsum (nicht mehr als 12 g (Frauen) bzw. 24 g (Männer) reinen Alkohol pro Tag  zu trinken (d. h. nicht mehr als 1 bzw. 2 kleine Bier pro Tag), 2 Tage in der Woche alkoholfrei bleiben) nach unten korrigiert wurde.

Mittlerweile gilt: jeder Tropfen Alkohol ist zu viel. Alkohol ist ein Zellgift und in jeder Menge gesundheitsschädlich. Die Empfehlung lautet daher, komplett auf Alkohol zu verzichten.

Wer sich mit seinem Alkoholkonsum auseinandersetzen möchte, kann sich natürlich auch gerne an die Suchtberatungsstellen der Diakonie Südfranken e. V. in Weißenburg und Gunzenhausen bzw. Roth und Schwabach wenden. (Kontaktdaten siehe unten)

Diese sind nicht nur Ansprechpartner für Suchtbetroffene und ihre Angehörigen, sondern auch für Menschen, die ihren Suchtmittelkonsum reflektieren möchten oder z. B. aus beruflichen Gründen Informationen zum Thema suchen.

Es gibt auch einen Podcast, „Rauschplausch“, in welchem verschiedene Themen in Zusammenhang mit Sucht und Konsum besprochen werden. In der neuesten Folge geht es um die Ambulante Rehabilitation Sucht, welche sowohl in Roth/ Schwabach als auch in Weißenburg/ Gunzenhausen angeboten wird.

Suchtberatung Weißenburg – Gunzenhausen:

Schulhausstraße 4; 91781 Weißenburg

Tel.: 09141 8600 320  

Fax: 09141 8600 329

Mail: sucht@diakonie-sf.de

Suchtberatung Roth- Schwabach:

Münchener Straße 33 a; 91154 Roth

Tel.: 09171 9627 400 

Fax: 09171 9627 405

Mail: suchtberatung@diakonie-sf.de

Dry January

Allgemeine Kontaktanfrage

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