... im Auftrag der Nächstenliebe.

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Hilfe & Beratung

Schuldnerberatung

Schuldnerberatung für die Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen

  • Wir beraten Sie kostenlos. Unabhängig von Alter, Konfession und Nationalität.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Wir unterstützen Sie mit unserer Fachkenntnis und Erfahrung, damit Sie Ihren eigenen Weg und eigene Lösungsmöglichkeiten finden.
  • Wir helfen Ihnen, in schwierigen Zeiten den Überblick zu behalten.

Wir beraten:

  • bei der Sicherung des Existenzminimums
  • bei der Erarbeitung eines Haushaltsplanes
  • bei der Erstellung eines Entschuldungsplanes

und informieren über

  • gesetzliche Ansprüche und Sozialleistungen.
  • soziale Dienste und Angebote
  • ergänzende Hilfsmöglichkeiten
  • das Verbraucherinsolvenzverfahren

Wir unterstützen:

  • bei der Verhandlung mit Gläubigern
  • im Umgang mit Ämtern und Behörden
  • in besonders belastenden Lebenssituationen

Unsere Beratungsstelle ist als geeignete Stelle zur Durchführung von Verbraucher-insolvenzverfahren staatlich anerkannt. Wir haben die Möglichkeit Personen bei einem Verbraucherinsolvenzverfahren zu beraten und zu begleiten.

Wir können aber nicht:

  • bei Geschäftsschulden beraten
  • Schulden erlassen
  • Kredite vergeben
  • die Verantwortung für Sie übernehmen

Ratgeber & Arbeitshilfen

Existenzsicherung

  • Wohnungssicherung
  • Energiesicherung
  • Kontopfändung / P-Konto
  • Recht auf ein Girokonto
  • Einkommenspfändung
  • Sachpfändung
  • Verbraucherinsolvenzverfahren

Diese Informationen gibt es auch auf Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Wichtiges in Kürze:

  • Jeder hat einen Anspruch darauf, dass sein Konto in ein P-Konto umgewandelt wird.
  • Wird das P-Konto gepfändet, so erhält der Kontoinhaber automatischen Pfändungsschutz in Höhe eines Grundfreibetrages von derzeit 1028,89 EUR je Kalendermonat. Die Inanspruchnahme des Pfändungsfreibetrages auf dem P-Konto setzt ein entsprechendes Guthaben voraus.
    Der automatisch bestehende Grundfreibetrag kann sich je nach Lebenssituation des Kontoinhabers (Pfändungsschuldners) erhöhen. Dazu benötigt der Kontoinhaber eine Bescheinigung, welche Arbeitgeber, Sozialleistungsträger, Familienkassen, Rechtsanwälte, Schuldnerberatungsstellen ausstellen. Man kann auch bei der Vollstreckungsstelle des Amtsgerichtes einen Beschluss auf Erhöhung des Grundfreibetrages stellen.
  • Sollte der Bank eine Kontopfändung zugestellt werden, kann nun beim Vollstreckungsgericht die Aufhebung der Pfändung für 12 Monate beantragt werden, wenn man nachweisen kann, dass sich in diesem Zeitraum die Lebensumstände voraussichtlich nicht verändern werden.
  • Die Kontoführungsgebühr für ein Pfändungsschutzkonto darf nicht über der Gebühr eines Gehaltskonto liegen (siehe Urteil des Bundesgerichtshofes).

Musterbriefe

Seit dem 01.04.2010 gilt das neue Bundesdatenschutzgesetz. Es hat nun jeder Bundesbürger das Recht, einmal jährlich von allen Auskunfteien eine kostenfreie Auskunft über alle von ihm gespeicherten Daten zu erhalten. Wir haben diverse Musterbriefe für die wichtigsten Auskunfteien zum Download für Sie bereitgestellt.

Beispiele

  • Bildungsausgaben für Kinder
  • Ausüben des Umgangsrechts mit Kindern (Fahrtkosten)
  • Hilfebedürftige, mit einer privaten Krankenversicherung
  • Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel für chronisch Kranke
  • Kosten einer Haushaltshilfe für Rollstuhlfahre

Kontakt

Schuldnerberatung

Persönliche Beratung und Kontakt zur Schuldnerberatung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Persönliche Beratung und Kontakt zur Schuldnerberatung im Landkreis Ansbach

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